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Foto: WDR / Michael Fehlauer

Aktuelle Kulturtipps

Am 18. August startet die Ruhrtriennale 2017 mit der ersten Oper der Moderne in eine Spielzeit, die sich Utopien und Zukunftsvisionen widmet. Eröffnet wird das Festival in der Jahrhunderthalle Bochum mit „Pelléas et Mélisande“. Im dritten und letzten Jahr der Intendanz von Johan Simons bietet die Ruhrtriennale ihrem Publikum sechs Wochen voller Musiktheater, Musik, Tanz, Schauspiel und Installationen.

Zwei Sopranistinnen, eine Oboenband und viele weitere Musikerinnen und Musiker sind dabei, wenn die Kölner Gesellschaft für Alte Musik am 20. August wieder den Sommer in Köln-Ehrenfeld feiert. Das ZAMUS lädt ein zu Gesang, Genuss und Hörvergnügen.

Ausschnitt aus: Victor Moscoso, The Chamber Brothers, „Glasses“, San Francisco, 1967 | Sammlungen Lutz Hieber und Gisela Theising | © Victor Moscoso

Die Hippie-Bewegung fand mit dem Summer of Love 1967 in San Francisco ihren Höhepunkt. Zum 50. Jubiläum widmet das Museum Folkwang der Hippie- Kultur im Sommer 2017 eine umfangreiche Ausstellung. Rund 250 psychedelische Plakate – ergänzt durch Fotografien, Schallplattencover und Konzertkarten – ermöglichen einen umfassenden Einblick in diese wichtige Umbruchphase

Franz Erhard Walther, der jüngst als bester Künstler der Biennale in Venedig mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden ist, wurde bereits im vergangenen Oktober der Aachener Kunstpreis 2016 zuerkannt. Anlässlich dieser Preisverleihung richtet das Ludwig Forum Franz Erhard Walther eine Einzelausstellung aus, die eine repräsentative Auswahl seiner Werke zeigt.

Sama Alshaibi: Sihr Halal (Permissible magic), 2014 | © The Artist, Courtesy Ayyam Gallery, Dubai

Marta Herford präsentiert mit der Ausstellung „Zwischen Zonen – Künstlerinnen aus dem arabisch-persischen Raum“ Fotografien, Videos und Installationen von neun Künstlerinnen, die sich buchstäblich zwischen Grenzen, Räumen und Zeiten bewegen. Ihre Herkunftsländer, die von extremen Widersprüchen geprägt sind, inspirieren sie zu eigensinnigen, kompromisslosen und vielschichtigen Werken.

Pinc moduliert (Ausschnitt), 2005 | Foto: Andreas Pauly, München

Für Rupprecht Geiger werden Licht- und Farberscheinungen des weiten Himmels über kriegszerstörten und menschenentleerten Landschaften während seines Einsatzes als Kriegsmaler in Russland zum prägenden Schlüsselerlebnis seiner Malerei. Die Bochumer Ausstellung gibt einen repräsentativen – und dennoch sehr kontemplativ angelegten – Einblick in sein Werk.

Unruhen nach Dutschke-Attentat | Foto: Ludwig Binder/Stiftung Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt über 100 Arbeiten von Ludwig Binder, der die Proteste der "68er" in eindrucksvollen Fotos festhielt. Hinzu kommen ausgewählte Impressionen vom Ausbau der Berliner Mauer, der Präsenz der amerikanischen Schutzmacht in West-Berlin und kulturellen Ereignissen wie den Filmfestspielen.

Die Kulturpartner

Die WDR 3 Kulturpartnerschaften wurden im Jahre 2000 von Prof. Karl Karst, dem Programmchef des WDR-Kulturradios WDR 3, als erstes dauerhaftes Partnerschaftsnetzwerk zwischen Kulturträgern und ARD-Rundfunkanstalten entwickelt und ins Leben gerufen. Heute gehört es zu den aktivsten Kulturnetzwerken in Deutschland.

Ziel der WDR 3 Kulturpartner ist es, das kulturelle Leben in NRW zu stärken und die Wahrnehmung der Kultur zu verbessern. "Kern des Konzepts ist die dauerhafte, unentgeltliche Kooperation der Kulturträger des Landes zugunsten einer besseren Nutzung und Verbreitung ihrer Programmangebote. Ziel ist eine möglichst direkte Zielgruppenwerbung für die Veranstaltungen der Kulturpartner ohne Belastung ihrer Etats." (WDR 3 Programmchef Prof. Karl Karst)

Die WDR 3 Kulturpartner haben auf der Basis der Kooperation mit dem WDR-Kulturradio eine eigene Rechtsform geschaffen, die es ihnen erlaubt, die Aktivitäten der WDR 3 Kulturpartner zusätzlich mit eigenen Mitteln zu unterstützen und somit einmal mehr die Kultur in NRW zu stärken. Der Verein trägt den Namen kulturPARTNERnrw e.V.