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Neue Ausstellungen im Märkischen Museum Witten | Witten

WDR 3 Kulturtipp: 

16. Februar bis 26. Mai/22. September 2019


1969 schlossen sich zehn Künstler, die entlang der Bundesstraße 1 im Ruhrgebiet wohnten, zur Künstlergruppe „B1“ zusammen. Gemeinsam wollten sie die Landschaft künstlerisch neu gestalten und dabei insbesondere die neuen Industriematerialien wie Kunstharze, Leuchtstoffröhren, Metall, Plastik, Schaumstoff, phosphoreszierende Leuchtfarben und Alltagsgegenstände nutzen. Neben der gestalterischen Planung und Realisierung von verschiedenen Projekten im Außenraum haben sich die Künstler insbesondere auch mit einem jeweiligen ganz individuellen Kunstschaffen hervorgetan. In ihrer Kunst versuchten sie mit klaren Formen und Farbleitsystemen die neuen gesellschaftlichen Strukturen abzubilden und zu beeinflussen. Die Ausstellung im Märkischen Museum Witten stellt die zehn Künstler der Gruppe „B1“ vor: Helmut Bettenhausen, Bernd Damke, Günter Dohr, Rolf Glasmeier, Kuno Gonschior, Friedrich Gräsel, Ewerdt Hilgemann, Rudolf Knubel, Ferdinand Spindel und Günter Tollmann.

Seit 2004 arbeiten Lars Breuer (*1974), Sebastian Freytag (*1978) und Guido Münch (*1966) als Künstlergruppe KONSORTIUM zusammen. KONSORTIUM integriert in seinen Installationen und Ausstellungen Referenzsysteme, die eine autonome künstlerische Tätigkeit um kunstgeschichtliche Bezüge ergänzt. Eine wichtige künstlerische Referenz bildet die Gruppe „B1“, die parallel in einer Ausstellung im Museum präsentiert wird. Die Ausstellung „TRIUMVIRAT“ im Märkischen Museum Witten ist eine Gesamtinstallation aus Wandmalereien, autonomen Gemälden und Objekten. Es entstehen ortsspezifische Werke, die sowohl die jeweiligen Künstlerindividuen vorstellen und miteinander in Beziehung setzt, als auch kollektiv entwickelten Arbeiten zeigt.


Weitere Informationen: kulturforum-witten.de