Rupprecht Geiger. Farbe tanken | Kunstmuseum Bochum

Pinc moduliert (Ausschnitt), 2005 | Foto: Andreas Pauly, München
Pinc moduliert (Ausschnitt), 2005 | Foto: Andreas Pauly, München
WDR 3 Kulturtipp: 

25. Juni 2017 bis 24. September 2017


Für Rupprecht Geiger werden Licht- und Farberscheinungen des weiten Himmels über kriegszerstörten und menschenentleerten Landschaften während seines Einsatzes als Kriegsmaler in Russland zum prägenden Schlüsselerlebnis seiner Malerei: »Der Himmel ist von beispielloser Farbenpracht und von unglaublicher Weite. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. … In der traurigen Düsternis des Kriegsgeschehens wird das Rot, der leuchtende Abendhimmel ein hoffnungsvolles Fanal.«  (Tagebucheintrag 1941)

Die Bochumer Ausstellung gibt einen repräsentativen – und dennoch sehr kontemplativ angelegten – Einblick in Geigers Werk. Eine exemplarische Auswahl lässt entscheidende Schritte seines Schaffensprozesses nachvollziehen unter besonderer Berücksichtigung seiner bis zum Schluss andauernden Beschäftigung mit der Farbe Rot. Bezüge zu Bochum thematisiert die Schau über Werke aus der städtischen Kunstsammlung hinaus mit der 1974/75 entstandenen, dreiteiligen Wandgestaltung an der Ruhr-Universität Bochum.


Weitere Informationen: www.kunstmuseumbochum.de