Traumes Erwachen | Die Violinistin Midori im Opernhaus Bonn

Midori | Foto: Timothy Greenfield-Sanders
Midori | Foto: Timothy Greenfield-Sanders
WDR 3 Kulturtipp: 

Freitag, 10. November 2017, 20:00 Uhr


Elegant und ursprünglich, vor Kraft berstend und voll jubelnder Virtuosität: So erleben wir heute Pjotr Iljitsch Tschaikowskis einziges Violinkonzert, das er im Jahr 1878 für den großen Geiger Leopold Auer schrieb. Das war nicht immer so: Auer lehnte das ihm gewidmete Werk ab und der legendäre Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick prägte das Wort von »Musik, die man stinken hört«.

Wie Musik wahrgenommen wird, wie sie ihre Gegenwart repräsentiert oder sogar ihre Zeit prägt, darum geht es im Freitagskonzert 2, das neben dem Violinkonzert zwei außergewöhnliche Musikstücke präsentiert: Alfred Schnittkes (K)ein Sommernachtstraum und Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 6 in h-Moll.

Als Violinistin tritt Midori Gotō auf, eine der großen Geigerinnen unserer Zeit. Midori engagiert sich schon seit Jahren auch in humanitären Fragen, unter anderem als Friedens-Botschafterin für die Vereinten Nationen. Sie ist eine Musikerin, die schon früh »über den Tellerrand« blickte.


Weitere Informationen und Tickets: www.beethoven-orchester.de