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Unendliche Geschichten | Essen

Foto: Von Tuxyso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Foto: Von Tuxyso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
WDR 3 Kulturtipp: 

27. Februar bis 8. März 2020


Ein kleines Jubiläum können die TUP-Festtage Kunst⁵ in dieser Spielzeit feiern: Zum fünften Mal präsentieren die fünf Sparten der Theater und Philharmonie Essen (TUP) vom 27. Februar bis 8. März 2020 eine hochkarätige Auswahl ihrer Programme. Seit 2016 demonstrieren das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen, die Essener Philharmoniker, die Philharmonie Essen und das Schauspiel Essen ihre große künstlerische Bandbreite einmal im Jahr in geballter Form – mit Premieren, Repertoirestücken, Konzerten und eigens für Kunst⁵ entwickelten Formaten. Im Mittelpunkt der kommenden TUP-Festtage stehen „Unendliche Geschichten“: Monumentale Dramen und zwischenmenschliche Tragödien, internationale Beziehungen, Erzählungen und Konflikte, biblische Stoffe und große Romane bilden das Herz dieses Festivals, das so auf vielfältige Weise die Kraft des Geschichtenerzählens feiert.

Die TUP-Intendanten Hein Mulders, Ben Van Cauwenbergh und Christian Tombeil eröffnen die Festtage am Donnerstag, 27. Februar, um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen. Direkt im Anschluss präsentieren die Essener Philharmoniker in ihrem 7. Sinfoniekonzert Bruckners siebte Sinfonie (Wiederholung am 28. Februar).

Mit gleich zwei neuen Inszenierungen ist das Schauspiel Essen vertreten: Thomas Ladwigs und Vera Rings Bühnenfassung von Hans Falladas Roman „Kleiner Mann – was nun?“ feiert am 28. Februar, um 19:30 Uhr im Grillo-Theater Premiere (weitere Vorstellungen am 4., 14., 15. und 20. März). Einen Tag später ist dann um 19 Uhr in der Casa die Uraufführung von „INF²erno“ nach Dante Aligheris „Die göttliche Komödie“, ein Live Animation Cinema des Medienkünstlerkollektivs sputnic, zu erleben (weitere Vorstellungen am 4. und 14. März).

Das Aalto-Musiktheater zeigt am 29. Februar sowie am 4. und 8 März Alessandro Scarlattis Oratorium „Kain und Abel oder der erste Mord“, das in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Januar Premiere hatte. In der Reihe „Tat Ort Aalto“ darf man auf den Abend „MEZZO-Mix … manche mögen’s prickelnd“ am 1. März, um 21 Uhr gespannt sein, bevor am 2. März, um 19:30 Uhr im Aalto-Foyer Christina Clark in der Reihe „mehrmusik“ Jazz-Standards und Pop in neuem Gewand zum Besten geben wird. Ebenfalls im Foyer steht am 3. März, um 19:30 Uhr der musikalische Themenabend „Das Konzept ‚Unendlichkeit‘“ auf dem Programm.

Einen echten Dauerbrenner bringt schließlich das Aalto Ballett Essen mit der legendären „Tanzhommage an Queen“ am 6. und 7. März auf die Bühne des Aalto-Theaters.

In der Philharmonie Essen setzt sich der Festtags-Reigen nach dem einleitenden Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker mit fünf weiteren Konzerten fort: Beethovens Oper „Fidelio“ ist am 29. Februar, um 20 Uhr in einer halbszenischen Aufführung zu erleben. Die Geigerin Isabelle Faust interpretiert gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin Bachs Violinkonzerte am 1. März, um 19 Uhr. In einer glanzvollen Operngala bringen am 5. März, um 20 Uhr Jessica Pratt und Xabier Anduaga, begleitet vom Orchestra Teatro Real Madrid, Arien und Duette von Gioacchino Rossini zu Gehör. Für Kinder ab sechs Jahren heißt es am 8. März, um 11 und 15 Uhr „Die Zeit – Eine unendliche Geschichte“, bevor die Festtage am selben Tag um 19 Uhr mit Streichtrios von Ludwig van Beethoven (unter anderem mit der Bratschistin Tabea Zimmermann) ihren Abschluss finden.


Weitere Informationen: theater-essen.de