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Viva Verdi | Hagen

Foto: Theater Hagen
Foto: Theater Hagen
WDR 3 Kulturtipp: 

Ab 9. März 2019


Weltweit gibt es fraglos genau zwei Chornummern, mit deren Hilfe sich die Sehnsucht nach Freiheit überall verständlich ausdrücken lässt: Neben Ludwig van Beethovens Gefangenenchor aus der Oper Fidelio nämlich „Va, pensiero“ („Flieg‘, Gedanke“) aus Verdis früher Oper Nabucco. Dieser Chor gilt auch heute noch als heimliche Nationalhymne Italiens. Giuseppe Verdi schuf – gerade auch in seinen Chorkompositionen – Melodien, die sich im kollektiven Bewusstsein fest verankert haben: BVB-Fans schwören mit dem Triumphmarsch aus Verdis Aida ihren Verein auf Sieg ein. Den Zigeunerchor aus dem Troubadour kann (fast) jeder mitsummen, und das zur Vokalartistik gestaltete Kriegsgeschrei aus Verdis Macht des Schicksals auf das Unsinnswort „Rataplan“ ist in Italien alltägliche Redewendung.
Mit der Inszenierung von Chören aus Verdis Opern als durchgängige Handlung wagt das Projekt Viva Verdi etwas Neues.

Die emotional aufgeladenen Chorstücke werden in einer szenischen Neudeutung erlebbar, die Bezug nimmt auf die oft von Leid und Unheil, aber auch von Heldenmut und Liebe handelnden Opern, aus denen sie ursprünglich stammen. Gleichzeitig eröffnet die Realisierung im neuen Kontext aber auch Möglichkeiten, die mit der Musik verbundenen Geschichten in unerwarteten Assoziationen sinnvoll und sinnlich fruchtbar werden zu lassen.


Weitere Informationen, Termine und Karten: theaterhagen.de