Vom Auf- und Abstieg | Märkisches Museum Witten

Alexander Chekemenv, Rovenky, Lugansk Region, aus der Serie: Donbass, 2005, Handabzug auf Barytpapier, Courtesy: Galerie Clara Maria Sels, Düsseldorf | Foto: Alexander Chekmenev
Alexander Chekemenv, Rovenky, Lugansk Region, aus der Serie: Donbass, 2005, Handabzug auf Barytpapier, Courtesy: Galerie Clara Maria Sels, Düsseldorf | Foto: Alexander Chekmenev
WDR 3 Kulturtipp: 

Alexander Chekmenev - Clemens Botho Goldbach - Olaf Metzel

5. Mai - 16. September 2018


Das Märkische Museum Witten beteiligt sich im Sommer 2018 an dem umfangreichen Ausstellungsprojekt „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen, zu dem Künstler*innen eingeladen wurden, sich mit dem Ende der Steinkohleförderung in Deutschland auseinanderzusetzen.

Für die Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ hat das Märkische Museum Witten drei Künstler eingeladen, Werker zu entwickeln, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet sowie den gesellschaftlichen Veränderungen, die mit dem Bergbau einhergingen, beschäftigen.

Mit der Sage über den Schweinehirten, der im Wittener „Muttental“ ein Feuer gegen die Kälte anzündete und so die Steinkohle und deren Nutzen entdeckte, beginnt der Bergbau im Ruhrgebiet. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und den kathedralenartigen Fabrikanlagen, die bis in die 1970er-Jahre betrieben wurden, entstanden auch die Klischees vom Ruhrgebiets-„Kumpel“ und seinem stereotypen Leben.


Weitere Informationen: kulturforum-witten.de