Kulturpolitisches Forum WDR 3

Am 13. November 1976 gab Wolf Biermann in Köln ein heute legendäres Konzert und wurde daraufhin aus der DDR ausgebürgert. Am 15. November 2016 wird Wolf Biermann 80 Jahre alt.

Mit einem Wissenschaftskongress wird Ende Oktober das 40. Jubiläum des Journalistikstudiengangs gefeiert. 1976 wurde ein Journalistik-Institut an der eher naturwissenschaftlich ausgerichteten TU Dortmund gegründet, mit dem Ziel die praktische Ausbildung mit universitärer Schulung zu verbinden.

Die renommierte deutsche Fotografin Herlinde Koelbl trifft Jamie Shea, den stellvertetenden Beigeordneten Generalsekretär der NATO für neue Sicherheitsherausforderungen. Sechs Jahre lang besuchte Koelbl Truppenübungsplätze in fast 30 Ländern.

"Jugend und Alter" oder "Alte und Junge" hat es zu allen  Zeiten gegeben und scheinbar zu allen Zeiten in gleicher Weise. Der Eindruck trügt.

Der Theateruser kann per Twitter live kommentieren, Bühnenmitarbeiter demonstrieren für ihre Überzeugung. Digitale Experimente treffen auf analoges Engagement. Eine Diskussion über politische Positionierung der Theater.

Über das Fernsehen wird fortwährend diskutiert – über Qualität, Glaubwürdigkeit und Relevanz. Das WDR 3 Forum mischt mit und schaut zusammen mit drei renommierten und meinungsfreudigen TV-Kritiker/innen auf das Fernsehen der Gegenwart.

Die Perspektiven auf die Kunst, ihre Aufgaben, Ziele und Wertschätzungen verändern sich in rasanter Geschwindigkeit. Dabei stellte in der Vergangenheit die Kunst immer einen wichtigen kulturellen Sinn, gesellschaftlichen Wert und eine Spiegelfunktion menschlichen Zusammenlebens dar.

Zwischen ökonomischem Wachstum, Migration, Flucht und sozialer Spaltung stehen wir vor globalen Herausforderungen. Doch was bedeuten diese Entwicklunen für die Kulturelle Bildung?

Die Flüchtlinge integrieren, die Kinder stark und gegen Rechts mobil machen: Es mangelt nicht an Ideen, was die Kultur insgesamt aktuell für die Gesellschaft zu leisten habe. Die Rolle von Kunst und Kultur scheint sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu verändern.

Das Bindestrichland Nordrhein-Westfalen ist eine Nachkriegsgründung. Das Rheinland, das Ruhrgebiet, Westfalen und Lippe fanden 1946 unter dem grün-weiß-roten Landeswappen zusammen. Das größte Bundesland ist inzwischen siebzig Jahre alt und hat sich gewandelt. 

Seiten