Kulturpolitisches Forum WDR 3

Ukraine-Krise, Flüchtlingskrise und Krisenherde weltweit. Die Zeit nach einem Krieg ist die Zeit vor einem Krieg. Sie ist nicht zwingend eine Friedenszeit. Der Frieden ist oft nur eine Unterbrechung der Kriegs- und Krisenzeiten. So dachte die Antike.

Die zunehmenden Anforderungen an das Arbeitsfeld der kulturellen Bildung haben sich in den letzten Jahren stark verändert und befinden sich nach wie vor in einem dynamischen Prozess, konstatiert Susanne Keuchel, doch die Rahmenbedingungen dieses Arbeitsmarktes werden diesen noch nicht ausreichend

Die gemeinnützige und ehrenamtliche Kulturloge Ruhr setzt sich seit fünf Jahren dafür ein, Menschen unter „erschwerten finanziellen Bedingungen“ den Zugang zu Kunst und Kultur zu eröffnen. Die Kulturloge wurde im Gefolge des Kulturhauptstadtjahres Ruhr 2010 gegründet.

Im Jahr 2017 soll das Filmförderungsgesetz erneuert werden. Es geht um viel Geld, denn jährlich werden ungefähr 330 Millionen Euro aus verschiedenen Töpfen für Filmförderung in Deutschland ausgeschüttet.

Der 8te Kulturpolitische Bundeskongress versucht einen Rückblick mit Ausblick auf eine Zukunft, in der Kulturpolitik wieder stärker als pluralistisch organisierte Demokratiepolitik begriffen wird.

Hören ist als eine kulturell geprägte Praxis zu verstehen, die sich im Laufe der Jahrhunderte gravierend gewandelt hat.

Das Gute, Wahre, Schöne gilt allenthalben als Motor und Ziel der Kunst. Zugleich musste nicht erst Goethe feststellen: "Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach, wir Armen".

Was bedeutet Inklusion wirklich? Inklusion geht alle an und Inklusion betrifft alle. Inklusion wird jedoch vielfach missdeutet, verkürzt und verkannt.

Die Debatten um die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) zeigen die große Verunsicherung der Zivilgesellschaft, dass über den Willen weiter Teile der europäischen Bevölkerung hinweg Grundfesten von Kultur- und Bildungstraditionen untergraben werden und die Gesellschaft

Männer und Frauen in helle Tücher gehüllt und auf Kothurnen stürmen den Theatersaal. Während auf der Bühne Prominente wie Springer-Vorstandschef Matthias Döpfer und Focus-Herausgeber Helmut Markwort eine hessische Satire spielen, skandieren die Aktivisten einen Schuldner-Chor.

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