Kulturpolitisches Forum WDR 3

Gegner und Befürworter des transatlantischen Handelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA sprechen zumeist mehr über- als miteinander. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, bringt in seiner Podiumsdiskussion "Kultur braucht kein TTIP!

Die Produktion und die Verbreitung von Kunst und Kultur haben sich durch die digitalen Techniken grundlegend verändert. Die künstlerischen Ausdrucksformen haben sich erweitert. Die Verbreitungsmöglichkeiten haben sich erweitert. Fast jeder kann sein eigener Verleger sein.

Wer in Künstler investiert, sei es als Verleger, als Galerist, als Spielproduzent oder als Veranstalter jongliert mit einer Gleichung mit vielen Unbekannten. Hält der Künstler, was er am Anfang der Laufbahn verspricht? Kann er am Markt durchgesetzt werden?

Wann ist der Verkauf von Kunstwerken legitim? Welche Kriterien muss es geben und was sollte mit dem Erlös geschehen?

Wer eine Laufbahn im Arbeitsmarkt Kultur anstrebt, hat oft mehr die Kunst als die Wirtschaft vor Augen. Wie kann es gelingen, herausragende Künstler auszubilden und sie zugleich auf den Markt vorzubereiten? Was brauchen kulturwirtschaftliche Akteure?

Wer ist ein Tanztalent? Schon lange gibt es keine eindeutigen Kriterien mehr, weil die Formen immer vielfältiger werden. Eine klassische Ballettcompagnie stellt andere Anforderungen als ein Tanztheater oder ein freies Kollektiv, das auf der Schnittstelle zu anderen Künsten arbeitet.

Das biennale Festival "tanznrw15" für zeitgenössischen Tanz präsentiert eine Auswahl aktueller Tanzproduktionen, die in den letzten zwei Jahren in Nordrhein-Westfalen entstanden sind. Ulrike Burgwinkel diskutiert mit Experten aus NRW über die heutige Kunstausbildung.

Wie realistisch ist die Simulation des Spielbetriebs für ein Festspielhaus in Bonn?

Vor 70 Jahren, im April 1945, wurden das KZ Niederhagen und das Mannschaftsstammlager für sowjetische Kriegsgefangene im westfälischen Stukenbrock befreit. Das sogenannte Stalag 326 (VI K) Senne war das größte Lager für sowjetische Kriegsgefangene auf deutschem Boden.

Nicht wenige Stadtquartiere, die einst beliebte Einkaufs- und Wohnorte waren, befinden sich im Niedergang. Alte Kaufhäuser stehen leer, Geschäfte und Cafés können nicht mehr existieren. Die Viertel veröden, Müll fliegt herum, Schaufenster sind mit Plakaten zugekleistert.

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