Kulturpolitisches Forum WDR 3

Was bedeutet Inklusion wirklich? Inklusion geht alle an und Inklusion betrifft alle. Inklusion wird jedoch vielfach missdeutet, verkürzt und verkannt.

Die Debatten um die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) zeigen die große Verunsicherung der Zivilgesellschaft, dass über den Willen weiter Teile der europäischen Bevölkerung hinweg Grundfesten von Kultur- und Bildungstraditionen untergraben werden und die Gesellschaft

Männer und Frauen in helle Tücher gehüllt und auf Kothurnen stürmen den Theatersaal. Während auf der Bühne Prominente wie Springer-Vorstandschef Matthias Döpfer und Focus-Herausgeber Helmut Markwort eine hessische Satire spielen, skandieren die Aktivisten einen Schuldner-Chor.

Gegner und Befürworter des transatlantischen Handelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA sprechen zumeist mehr über- als miteinander. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, bringt in seiner Podiumsdiskussion "Kultur braucht kein TTIP!

Die Produktion und die Verbreitung von Kunst und Kultur haben sich durch die digitalen Techniken grundlegend verändert. Die künstlerischen Ausdrucksformen haben sich erweitert. Die Verbreitungsmöglichkeiten haben sich erweitert. Fast jeder kann sein eigener Verleger sein.

Wer in Künstler investiert, sei es als Verleger, als Galerist, als Spielproduzent oder als Veranstalter jongliert mit einer Gleichung mit vielen Unbekannten. Hält der Künstler, was er am Anfang der Laufbahn verspricht? Kann er am Markt durchgesetzt werden?

Wann ist der Verkauf von Kunstwerken legitim? Welche Kriterien muss es geben und was sollte mit dem Erlös geschehen?

Wer eine Laufbahn im Arbeitsmarkt Kultur anstrebt, hat oft mehr die Kunst als die Wirtschaft vor Augen. Wie kann es gelingen, herausragende Künstler auszubilden und sie zugleich auf den Markt vorzubereiten? Was brauchen kulturwirtschaftliche Akteure?

Wer ist ein Tanztalent? Schon lange gibt es keine eindeutigen Kriterien mehr, weil die Formen immer vielfältiger werden. Eine klassische Ballettcompagnie stellt andere Anforderungen als ein Tanztheater oder ein freies Kollektiv, das auf der Schnittstelle zu anderen Künsten arbeitet.

Das biennale Festival "tanznrw15" für zeitgenössischen Tanz präsentiert eine Auswahl aktueller Tanzproduktionen, die in den letzten zwei Jahren in Nordrhein-Westfalen entstanden sind. Ulrike Burgwinkel diskutiert mit Experten aus NRW über die heutige Kunstausbildung.

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