Alle Kulturtipps in der Übersicht

Mit Wurzeln in Palästina, Syrien, Armenien, der Türkei und Kurdistan versucht das Dialogprojekt »Fluchtlinien«, Orient Fusion und Jazz um eine neue Klangfarbe zu bereichern. Nach einer Phase mit mehreren intensiven Workshops im Mai präsentieren die Musiker die Ergebnisse ihrer transkulturellen Dialogarbeit abschließend in vier öffentlichen Konzerten in Wuppertal (24. Mai), Essen (25. Mai), Dortmund (26. Mai) und Neuss (27. Mai).

Robert Wilson | © Lucie Jansch

Als Hommage an Max Ernst und den Surrealismus präsentiert die Schau Robert Wilson – »The Hat Makes The Man« eigene Arbeiten des Künstlers, Requisiten seiner Theaterinszenierungen sowie Werke aus seiner Privatsammlung. Ausgehend von einer Fotografie im Max Ernst Museum Brühl des LVR, die Max Ernst 1937 in seinem Pariser Atelier zeigt, entwickelt Wilson eine ortsspezifische Installation, die den Ausstellungsraum in eine Art surreale Kunst- und Wunderkammer verwandelt.

Oumou Sangaré | Foto: Benoit Peverelli

Mit dem erstmals stattfindenden Festival „Sounds of Africa“ erhalten vom 25. bis 27. Mai 2018 erfrischend neue Farben Einzug in die Philharmonie und den benachbarten Essener Stadtgarten. Der Fokus liegt dabei auf den westlichen Ländern Afrikas, die mit unzähligen Musikern die Entwicklung von Jazz, Pop und Rock nachhaltig beeinflusst haben.

Da Ae Kim (Cinderella), Gustavo Barros (Prinz) | Foto: Klaus Lefebvre

»Cinderella ist mir nicht nur die Märchenperson, sondern auch ein lebendiger Mensch, der fühlt, erlebt und dessen Schicksal uns erregt, der wie wir alle denkt, sich bewegt, leidet und sich freut. Das, was ich in Cinderella vor allem in Musik setzen wollte, ist die poetisch-romantische Liebe zwischen Cinderella und dem Prinzen, ihr Aufkeimen und ihre Entfaltung, die Hindernisse in ihrem Verlauf und zu guter Letzt die Erfüllung des Traums.« (Sergej Prokofjew)

Pressefoto | Bildrechte: Theater im Bauturm

Wie weit geht unsere Solidarität mit Entrechteten? Sind wir bereit, Gewalt als Mittel des Protests anzuerkennen, wenn sie nicht im Dienste der Unterdrückung steht, sondern die Strukturen zu beseitigen trachtet, die Unterdrückung erst ermöglichen? Was passiert, wenn die Marginalisierten dieser Welt nicht mehr diskutieren wollen, sondern plötzlich zu den Waffen greifen?

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