Alle Kulturtipps in der Übersicht

Alexander Chekemenv, Rovenky, Lugansk Region, aus der Serie: Donbass, 2005, Handabzug auf Barytpapier, Courtesy: Galerie Clara Maria Sels, Düsseldorf | Foto: Alexander Chekmenev

Für die Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ hat das Märkische Museum Witten drei Künstler eingeladen, Werker zu entwickeln, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet sowie den gesellschaftlichen Veränderungen, die mit dem Bergbau einhergingen, beschäftigen.

Ausschnitt: Samson bezwingt den Löwen, Samsonmeister, um 1220, Benediktinerabtei Maria Laach | Foto: Rheinisches Bildarchiv / M. Mennicken, E. Bauer

Seit Jahrzehnten waren der Laacher Samson und die am Paradies-Portal durch Kopien ersetzten Kapitelle nicht mehr öffentlich zu sehen. Die Kabinettausstellung bietet nun die besondere Gelegenheit, die namensgebende Figur gemeinsam mit einer Auswahl der seit rund hundert Jahren mit dem Meister in Verbindung gebrachten Werke aus nächster Nähe zu betrachten.

Zum ersten Mal in seiner 24-jährigen Geschichte findet das renommierte „New Directions Cello Festival“ in diesem Jahr außerhalb der USA statt – in Köln. Die „Mission“ des Festivals, das 1995 zum ersten Mal in der New Yorker Knitting Factory stattfand, ist es, „ein Forum für den Austausch von Musik und Ideen im Bereich des nicht-klassischen und alternativen Cellospiels“ zu bieten.

Klaus Doldinger (Foto: Peter Höhnemann)

Die Musik von Klaus Doldinger ist legendär. Er schrieb die Soundtracks zu der TV-Serie „Tatort“ und zu dem Kinofilm „Das Boot“. 1971 gründete er die Gruppe Passport, der damals u. a. der junge Schlagzeuger Udo Lindenberg angehörte. Seitdem trug die Band nachhaltig zur Entwicklung der Stilrichtung Jazzrock bei.

Foto/Videostill: Janet Biggs, Brightness all around, 2011

Der historische „Kampf um die Kohle“, der 2018 im Ruhrgebiet sein Ende findet, wird in der Ausstellung des Skulpturenmuseums Glaskasten durch Kunstwerke aus der ganzen Welt auf zwei Ebenen thematisiert. Eine der Ebenen ist die der physischen Erfahrungen. Das unmittelbare Ringen mit den Bedingungen untertage, das Hineinfahren in den Berg, das Zurücklegen weiter Strecken zu den Abbaugebieten und schließlich das Herausbrechen der Kohle oder anderer Rohstoffe bestimmen bis heute den Mythos des Bergbaus.

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