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Alle Kulturtipps in der Übersicht

Foto: Max Brunnert

Mit seinem Concierto de Aranjuez landete Joaquín Rodrigo 1939 einen echten Welthit: Das duftige, anmutige Gitarrenkonzert ist eine Reverenz an jene Blütezeit der spanischen Geschichte, als deren Stein gewordene Erinnerung der Königspalast von Aranjuez gilt. Der ohrwurmverdächtige Mittelsatz entfaltet seinen melancholischen Zauber im Original ungleich besser als in den seichten Cover-Versionen von Milva oder Nana Mouskouri. In den besten Händen liegt die noble, reich ausgezierte Melodie bei Joaquín Clerch.

Foto: Joseph Ruben

In dieser Spielzeit beschließen Simone Sandroni, Chefchoreograf und Künstlerischer Leiter von TANZ Bielefeld, und sein Ensemble ihre Trilogie zu den größten russi- schen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Nach Prokofjews Romeo und Julia und Strawinskys Der Feuervogel widmen sie ihren ersten Tanzabend der Saison mit den Bielefelder Philharmonikern Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 8 in c-Moll.

Fernand Léger, „Le Mécanicien“, 1920, National Gallery of Canada, Ottawa, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: NGC

Das Museum Folkwang widmet sich im November 2019 mit einer medien- und epochenübergreifenden Ausstellung den großen gesellschaftlichen Fragen und Umbrüchen der letzten 150 Jahre: Die Schau DER MONTIERTE MENSCH (8. November 2019 – 15. März 2020) zeigt Kunst als Spiegel der Industrialisierung, Technisierung und Digitalisierung. Bedeutende Werke der Malerei und Grafik, frühe fotografische Experimente, Installationen, Filme bis zu aktuellen Arbeiten der Post-Internet-Generation fügen sich zu einem kulturhistorischen Überblick.

Foto:  © VG BILD-KUNST Bonn

„KUNST ist immer eine Behauptung“ – so lautet die Lieblingsantwort von Hartmut Kraft auf die Frage, was denn Kunst nun eigentlich sei. Eine Kunstsammlung kann dagegen ganz pragmatisch als eine Ansammlung von Werken nach kunsthistorischen Gesichtspunkten definiert werden. Diese Sichtweise beschreibt allerdings nur einen Teil eines viel komplexeren Zusammenhangs: Wer hat wann was gesammelt? Warum, wozu und mit welchen finanziellen Mitteln? Für welchen Ausstellungsraum und welches Publikum? All dies bestimmt das Erscheinungsbild und die Wirkung einer Sammlung. Das gilt für öffentliche Sammlungen, erst recht aber für private – und es macht jede Sammlung zu einem Porträt ihrer Sammlerin oder ihres Sammlers.

MAXIMILIAN HORNUNG [MARCO BORGGREVE]

Programm

Belá Bartók:
Tanz Suite SZ 77
Sulkhan Tsintsadze:
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2
Richard Strauss:
Tod und Verklärung, Tondichtung op. 24

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