Alle Kulturtipps in der Übersicht

Pinc moduliert (Ausschnitt), 2005 | Foto: Andreas Pauly, München

Für Rupprecht Geiger werden Licht- und Farberscheinungen des weiten Himmels über kriegszerstörten und menschenentleerten Landschaften während seines Einsatzes als Kriegsmaler in Russland zum prägenden Schlüsselerlebnis seiner Malerei. Die Bochumer Ausstellung gibt einen repräsentativen – und dennoch sehr kontemplativ angelegten – Einblick in sein Werk.

Unruhen nach Dutschke-Attentat | Foto: Ludwig Binder/Stiftung Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt über 100 Arbeiten von Ludwig Binder, der die Proteste der "68er" in eindrucksvollen Fotos festhielt. Hinzu kommen ausgewählte Impressionen vom Ausbau der Berliner Mauer, der Präsenz der amerikanischen Schutzmacht in West-Berlin und kulturellen Ereignissen wie den Filmfestspielen.

Collage aus Keyvisuals des Ausstellungsfestivals

Damit war zu rechnen: Im Dortmunder U potenzieren sich die Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Ein erstes Ergebnis der neuen Leitung von Edwin Jacobs ist das Festival „Womit rechnest du?“. In drei voneinander unabhängigen Ausstellungen wird die faszinierende Welt der Zahlen und Daten aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. „Womit rechnest du?“ läuft vom 20. Mai bis 3. September in der Ebene 6 im Dortmunder U. Wer eins und eins zusammenzählt, ahnt: Aus der Rechen-Kunst entsteht am Ende mehr als die Summe seiner Teile.

Blick auf die Foto-Wand mit verschiedenen Strümpfen in der Ausstellung | Foto: © Maik Kern

Die Ausstellung „Deutsche Strumpfdynastien – Maschen, Mode, Macher“ zeigt seit dem 21. Mai 2017 in der Textilfabrik Cromford, wie sich die Strumpfmode in den letzten 200 Jahren verändert hat: vom handgestrickten Strumpf des 18. Jahrhunderts über die verführerischen „Nylons“ bis zur bequemen Socke. Sie erzählt die Geschichte des Strumpfes nicht nur aus mode- und kulturhistorischer Perspektive, sondern nimmt auch berühmte Hersteller in den Blick.

Im Jubiläumsjahr zeigt das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Sammlung Lübcke und als Würdigung an den Stifter eine Sonderausstellung mit rund 400 Exponaten, die einen Querschnitt des außergewöhnlich reichhaltigen Fundus bietet. Für die Ausstellung ist das, was derzeit in den verschiedenen Abteilungen der Dauerausstellungen im Museum verstreut ist, zusammengeführt worden.

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