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Alle Kulturtipps in der Übersicht

Foto: Martin Burkhard, Wörz Prozess

Im Jahr 1820 ordnete der Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. an, das in Kleve angesiedelte Oberlandesgericht nach Hamm zu verlegen. 2020 jährt sich das Ereignis zum zweihundertsten Mal. Das Gustav-Lübcke-Museum zeigt anlässlich des Jubiläums eine in Kooperation mit dem Oberlandesgericht organisierte Ausstellung zu einem bislang kaum beachteten Thema: die Gerichtszeichnung. Bedingt durch das Verbot der Medienberichterstattung aus deutschen Gerichtssälen entstehen bis heute gezeichnete Bilder, die Prozesse nicht nur dokumentieren, sondern die interessierte Öffentlichkeit an den Verhandlungen regelrecht teilnehmen lassen. Auftraggeber für die zumeist kolorierten Zeichnungen sind TV-Anstalten und Zeitungen. Die durch Künstlerhand entstandenen Werke schließen eine Lücke in der medialen Berichterstattung. In der Ausstellung werden Zeichnungen zu verschiedenen prominenten Prozessen, die uns auch heute noch in Erinnerung sind, präsentiert.

Grabchristus, Werkstatt des Meisters Arnt von Kalkar und Zwolle, St. Nicolaikirche, Kalkar, Foto: Stephan Kube, Greven

Meister Arnt steht für die Verbindung künstlerischer Impulse des Niederrheins mit denen der an-grenzenden Niederlande: Von etwa 1460-1484 war er am unteren Niederrhein in Kalkar tätig und von etwa 1484-1491 in Zwolle, der heutigen Hauptstadt der niederländischen Provinz Overijssel. Seine Werkstatt belieferte zahlreiche Orte im Umland des IJsselmeeres und der Region um Kleve.
Trotz der Produktivität seiner Werkstatt ist Meister Arnt einer breiteren Öffentlichkeit bis heute weitgehend unbekannt – das Museum Schnütgen wird einen erheblichen Teil seines OEuvres eigens für diese Ausstellung zusammenführen und bietet die Chance einer (Neu-) Entdeckung des „Bilder-schneiders“.

Foto: Key visual DIE BAUSTELLE © Studio Quack 2019

Das RJM ist ein lebendiger Ort. DIE BAUSTELLE ist ein Treffpunkt im Museum zum Diskutieren, Sich-Begegnen, Basteln, Erzählen, Erfahren, Tanzen, Musik machen, Schreiben, Chillen und Bauen. Hier gestalten wir die Zukunft unseres Museums gemeinsam. Thematisch geht es insbesondere um unsere nächste große Sonderausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“, in deren Zentrum kolonialer und postkolonialer Widerstand stehen.

Foto: Frank Rossbach

Mit der Aktion Kultur für Kultur – Remscheid hält zusammen öffnen wir in dieser Ausnahmesituation die große Bühne des Stadttheaters für andere Remscheider Kulturbetriebe, denen Aufführungen in den eigenen Räumlichkeiten derzeit nicht möglich sind. Die kompletten Einnahmen werden ohne Abzug an die lokalen Partner weitergeben. Wir wollen so einerseits den Remscheiderinnen und Remscheidern wieder den Zugang zu einer kulturellen Grundversorgung ermöglichen und andererseits als städtischer Kulturträger einen Teil dazu beitragen, das kulturelle Leben Remscheids vor ernstzunehmenden und langfristigen Schäden zu bewahren.

Von JosefLehmkuhl,Foto: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3606747

Angela Hewitt kann aufgrund von Reisebeschränkungen nicht auftreten. Stattdessen präsentiert Shootingstar Víkingur Ólafsson ein alternatives Bach-Programm, bei dem der Pianist Originalwerke des Komponisten mit Transkriptionen virtuos verschmelzen lässt.

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