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Alle Kulturtipps in der Übersicht

Foto: Jochen Quast

Am Freitag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr wird im Opernhaus Düsseldorf eine Premiere in doppelter Hinsicht gefeiert: Als erste Neuproduktion der Spielzeit kommt Camille Saint‑Saëns‘ französische Oper „Samson et Dalila“ auf die Bühne, und das zum ersten Mal seit Gründung der Deutschen Oper im Jahr 1956. Joan Anton Rechi, der hier zuletzt sehr erfolgreich „Madama Butterfly“ inszenierte, setzt das Stück über die in Sklaverei gefallenen Hebräer und ihren verführbaren Helden Samson in Szene. Generalmusikdirektor Axel Kober über­nimmt die musikalische Leitung und übergibt im November an Marie Jacquot, die neue Erste Kapellmeisterin der Deutschen Oper am Rhein.

Foto: Meyer Originals

Herman Melvilles Moby Dick oder: Der Wal ist ein Jahrhundertepos – daran zweifelt wohl kaum jemand. So sicher thront der 800-Seiten-Wälzer im Pantheon der Literaturgeschichte, dass man allerdings zuweilen vergisst, sich darüber zu wundern, wie ein derart monothematischer Text eigentlich dorthin gelangen konnte.

Foto: Max Brunnert

Mit seinem Concierto de Aranjuez landete Joaquín Rodrigo 1939 einen echten Welthit: Das duftige, anmutige Gitarrenkonzert ist eine Reverenz an jene Blütezeit der spanischen Geschichte, als deren Stein gewordene Erinnerung der Königspalast von Aranjuez gilt. Der ohrwurmverdächtige Mittelsatz entfaltet seinen melancholischen Zauber im Original ungleich besser als in den seichten Cover-Versionen von Milva oder Nana Mouskouri. In den besten Händen liegt die noble, reich ausgezierte Melodie bei Joaquín Clerch.

Foto: Joseph Ruben

In dieser Spielzeit beschließen Simone Sandroni, Chefchoreograf und Künstlerischer Leiter von TANZ Bielefeld, und sein Ensemble ihre Trilogie zu den größten russi- schen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Nach Prokofjews Romeo und Julia und Strawinskys Der Feuervogel widmen sie ihren ersten Tanzabend der Saison mit den Bielefelder Philharmonikern Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 8 in c-Moll.

Fernand Léger, „Le Mécanicien“, 1920, National Gallery of Canada, Ottawa, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: NGC

Das Museum Folkwang widmet sich im November 2019 mit einer medien- und epochenübergreifenden Ausstellung den großen gesellschaftlichen Fragen und Umbrüchen der letzten 150 Jahre: Die Schau DER MONTIERTE MENSCH (8. November 2019 – 15. März 2020) zeigt Kunst als Spiegel der Industrialisierung, Technisierung und Digitalisierung. Bedeutende Werke der Malerei und Grafik, frühe fotografische Experimente, Installationen, Filme bis zu aktuellen Arbeiten der Post-Internet-Generation fügen sich zu einem kulturhistorischen Überblick.

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