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Alle Kulturtipps in der Übersicht

© Beethoven-Haus Bonn

1819, vor genau 200 Jahren hat Ludwig van Beethoven mit der Komposition der 33 Veränderungen C-Dur über einen Walzer von Anton Diabelli op. 120 begonnen. Das Beethoven-Haus Bonn besitzt hierzu zahlreiche Quellen und konnte 2009, vor genau 10 Jahren Beethovens Werkstatt-Manuskript erwerben, um es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

© Trustees of the Paolozzi Foundation, Licensed by/ VG Bild-Kunst, Bonn 2018

England gilt als Wiege der Pop Art und hat zahlreiche ungewöhnliche Positionen zu dem Phänomen der damals wahrlich umwälzenden neuen Kunstrichtung hervorgebracht. Neben Motiven aus dem Alltag ist es vor allem die Idee der Kunst für Alle. Meisterwerke massenhaft entstehen durch das Medium der Druckgrafik, durch Auflagenkunst und Multiples.

Foto: Matthias Jung

Holm möchte selbstbestimmt sterben – nicht seinem Ende entgegen vegetieren. Vom gefassten Plan, in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, weiß bislang bloß noch niemand. Auch darüber, dass er todkrank ist, hat Holm vorerst nur mit seiner Ex-Frau und Ärztin Ella gesprochen. Bei einem letzten gemeinsamen Essen im Ferienhaus am See will er nun die wichtigsten Menschen in seinem Leben zusammenführen, reinen Tisch machen und sich verabschieden.

Foto: Thilo Beu

In seinem MENSCHENFEIND erzählt Molière die komische Tragödie eines Idealisten, der mit seiner Moral an seiner Umgebung scheitern muss. Der Text ist ein Wunder an psychologischer Klarsicht, realistischer Gesellschaftsanalyse, an glanzvollen Gesprächen und existentiellen Wortgefechten. Hans Magnus Enzensbergers Übersetzung ist ein intellektuelles und lyrisches Kunstwerk. Er verkürzt Molières Alexandriner in knappe Verse und verlegt die Geschichte rigoros in die Endphase der Bonner Republik: Dabei parodiert er nicht den pseudointellektuellen Jargon der Schickeria-Gesellschaft mit wütender Prosa, sondern übersetzt ihn in schöne, leichte Verse, füllt den klassischen Endreim mit jeder Menge Humor und bringt tote Sprache zum Tanzen, die so zum besonderen Vergnügen dieser Geschichte von heilloser Liebe und unheilbarem Menschenhass wird.

Foto: © Neue Philharmonie Westfalen

"Mächtiges Häuflein" und Moskauer Kreis: Im Russland des 19. Jahrhunderts standen sich zwei Richtungen gegenüber. Beide wollten eigentlich Ähnliches: die Herausbildung einer nationalen Musik. Sie sollte auf den Klang der russischen Sprache, auf volkstümliche Melodien, Sagen und Figuren zurückgehen. Mili Balakirew und Alexander Borodin gehörten zum Lager des "Mächtigen Häufleins", auch schlicht "Die Fünf" genannt. Sie wirkten um 1860 in St. Petersburg und revolutionierten die russische Musik, die bis dahin von deutschen, italienischen und französischen Einflüssen geprägt war. Exemplarisch fängt Borodins 2. Sinfonie das Kolorit russischer Epen und Heldenlegenden ein. Balakirews "Ouvertüre über drei russische Themen" zitiert ein Volkslied, das später auch Tschaikowsky in seine 4. Sinfonie einbaute.

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