Alle Kulturtipps in der Übersicht

Guido Guidi: Millenovecentonovanta-duemilasei, 1990–2006 (01) | © Guido Guidi

Mit diesem deutsch-italienischen Kooperationsprojekt werden Arbeiten von über 30 Künstlerinnen und Künstlern vorgestellt, die sich mit dem einflussreichen Film Il deserto rosso (1964) von Michelangelo Antonioni (1912–2007) auseinandersetzen. In der Gesamtschau ist die Ausstellung von großer dokumentarischer und poetischer Vielfalt. Sie geht der Wechselwirkung unterschiedlicher Medien nach und verdeutlicht einmal mehr die Relevanz vorhandener Materialien und Inspiration für die Entwicklung neuer Tendenzen in der künstlerischen Photographie.

Foto: Isabel Machado Rios

Ist Antigones Tat tatsächlich ein Zeichen für zivilen Ungehorsam? Oder geht es um etwas ganz Anderes? Hausregisseurin Babett Grube untersucht, welche Konzepte von Verwandtschaft, Gemeinschaft und Herrschaft hier eigentlich verhandelt werden.

Adrián Fernández Milanés, Cosmonaut (In Search of Orientation), 2015, Courtesy Galerie Fabian & Claude Walter

Von kaum einem Land auf der Welt existieren im kollektiven Bildgedächtnis so intensive Bilder, die von Lebensfreude, Freiheit aber auch von gesellschaftlichen Herausforderungen und Krisen geprägt sind. Die Ausstellung Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989 untersucht die faszinierenden Bildwelten, die zeitgenössische kubanische Künstler in ihren Arbeiten präsentieren.

Kleine Brauttruhe, 2. Hälfte 14. Jh., Museum Schnütgen, Inv. C 11 | Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln / M. Mennicken

Mit der großen Sonderausstellung lädt das Museum zu einer Entdeckungstour ein. In den thematisch gegliederten Bereichen gibt es vor allem Werke zu erkunden, die normalerweise nicht zu sehen sind, da sie in den Depots gelagert werden. Aus den reichen Museumsbeständen werden Objekte unterschiedlicher Gattungen gezeigt, von Goldschmiedekunst bis zu Figürchen aus Ton. Die „Expedition“ ist eine Einladung zum selber Entdecken und  verläuft durch verschiedene Gebiete, in denen sich Erwachsene, Kinder und Jugendliche ihre eigenen Routen wählen können.

Die siebte Ausgabe des Festivals NOW! ist den Grenzgängern in der Musik des 21. Jahrhunderts gewidmet. Diese bewegen sich entweder im Grenzbereich von klassischer Komposition und Jazzimprovisation, von europäischer und außereuropäischer Musiksprache, oder sie erschaffen eine neue Kunstform durch die Synthese von Musik und bewegtem Bild, Video und Tanz.

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