Alle Kulturtipps in der Übersicht

Jüdische Kulturtage Rheinland 2015 - Logo

Das Motto der Jüdischen Kulturtage im Rheinland 2015 verweist auf das Jahr 1945. Denn vor 70 Jahren begann für die Überlebenden der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft die Reise in ein neues, damals noch sehr ungewisses Leben. Sie kamen aus dem Elend. Ihr Gepäck waren die Erinnerungen an die unvorstellbaren Grausamkeiten. Um sie herum nur Zerstörung und die Auswirkungen des 2. Weltkrieges. War unter diesen Bedingungen ein Leben wieder möglich, ein jüdisches Leben im Nachkriegsdeutschland? Konnte es einen Neuanfang geben? Wie und wo?

Schauspieler Thomas Büchel | Foto: Sabrina Weniger

Zu einem literarischen Leckerbissen in der Reihe „Freischuss“ lädt das Schauspiel Essen am Freitag, dem 13. Februar 2015 ab 20 Uhr in die Heldenbar des Grillo-Theaters ein. Im Zentrum des Abends steht „Hirn“ von Rainald Goetz. Der Schauspieler Thomas Büchel hat Ausschnitte aus Goetz’ Textsammlung zu einer rasanten Lesung verdichtet. An Büchels Seite lesen seine Ensemblekollegen Axel Holst und Stephanie Schönfeld.

Dortmunder Philharmoniker | Foto: Björn Hickmann

Die Dortmunder Philharmoniker spielen Stücke von Lera Auerbach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Dmitri Schostakowitsch am 10. und 11. Februar im Konzerthaus Dortmund.

Installation Harald Fuchs 2015 | Foto Jürgen Vogel/LVR - LandesMuseum Bonn

Wissenschaft, Erkenntnis und Beweis; Mythos, Glaube und Magie – gibt es tatsächlich eine beruhigend klare Grenze zwischen wissen und nicht wissen? Sind die Wahrheiten zu allen Zeiten und an allen Orten gleich? Harald Fuchs interessieren in seiner künstlerischen Arbeit Quantenphysik ebenso wie Schamanismus, Gentechnologie ebenso wie die uralten Praktiken und Weisheiten von Naturvölkern. Eine eigens für das Themenspektrum und die Räumlichkeiten des LVR-LandesMuseum entwickelte Installationen des Künstlers Harald Fuchs vom 5. Februar bis 3. Mai 2015.

Nickolas Muray: Frida auf dem Bauch, 1946

Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo wurde mit ihrer einzigartigen Malerei weltbekannt, in der sie ihr bewegtes Leben verarbeitete – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst nach Kahlos Tod aber öffnete sich ein riesiges privates Fotoarchiv, das noch einmal ganz neue Einblicke vermittelt: Bilder der Familie, ihres politischen Kampfes, ihres versehrten Körpers.

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