Literaturmuseum und Ausstellung zu Erwin Grosche wieder geöffnet | Oelde-Stromberg

Das Museum für Westfälische Literatur ist von heute an wieder für seine Besucher geöffnet. Das Kulturgut Haus Nottbeck hat alle Vorkehrungen getroffen, um die Museumsbesucher durch Hygiene-Maßnahmen, Abstandsregelungen und weitere Vorkehrungen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Damit ist neben der Dauerausstellung zur westfälischen Literaturgeschichte nun auch die Sonderausstellung „Die Weltenlauscher – Erfindungen und Denkapparate von Erwin Grosche“ für das Publikum zu den gewohnten Öffnungszeiten in Oelde-Stromberg zu erleben.

Kultur/Kreis Warendorf. In der Ausstellung „Die Weltenlauscher“ werden die wichtigsten Erfindungen des Paderborner Kleinkünstlers erstmals in einer umfangreichen Präsentation vorgestellt. All das, was Erwin Grosche in seinem fast 50-jährigen Bühnenleben an praktischen Lebenshilfen und skurrilen Objekten ersonnen hat, kommt im Literaturmuseum, im Gartenhaus sowie auch im Außenraum des Kulturguts zur Anschauung.

Kostüme, Requisiten, Filmausschnitte und Fotos öffnen den weiten Fantasiekosmos Grosches: Da trifft sich der Tigerstuhl mit der Peter-Sloterdijk-Entspannungstasche, da helfen Windkarten beim Luftzufächeln und Entschleunigungstüten beim Abstoppen an steilen Hängen. Da wird ein Film im Bauchkino gezeigt und der Regenhut hilft beim richtigen Umgang mit trockenen Pflanzen. Die Psssst-Kiste lädt zum Verweilen ein und der 6-Fingerhandschuh ziert zarte Frauenhände. Man fragt sich: Was wäre die Welt ohne das Knautsch- und Knutschkissen? Grosches Erfindungen gewinnen dem Alltäglichen aus ungewöhnlichen Perspektiven neue überraschende Facetten ab und bieten ausgeklügelte Lösungen für die absurdesten Probleme des Lebens.

Die Ausstellung „Die Weltenlauscher. Erfindungen und Denkapparate von Erwin Grosche“ ist ein Projekt des Kulturguts Haus Nottbeck in Kooperation mit dem Stadtmuseum Paderborn und bis zum 7. Juni 2020 im Literaturmuseum zu sehen. Eine Verlängerung der Ausstellungslaufzeit wird angestrebt.

Für den Besuch des Literaturmuseum und seiner Ausstellungen sind einige Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen wie eine begrenzte Besucherzahl, Mundschutzpflicht und Abstandsregelungen zu beachten. Spender zur hygienischen Händedesinfektion stehen in den Gebäuden zur Verfügung. Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Weitere Informationen: hausblog-nottbeck.de