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ORPHEUS UND EURYDIKE - Hagen

Foto: Theater Hagen
Foto: Theater Hagen
WDR 3 Kulturtipp: 

Ab 29. Februar 2020


Am Anfang von Glucks Oper „Orpheus und Eurydike“ steht Orpheus‘ tief empfundene Trauer um seine verstorbene Frau Eurydike. Ein Leben ohne sie kann er sich nicht vorstellen. Auch die Götter haben Mitleid mit Orpheus, der seinen Verlust so wunderschön besingt: Sie erlauben ihm, lebendig das Reich der Toten zu betreten – als Versuch, die Geliebte von dort ins wirkliche Leben zurückzuholen. Auf dem Weg ins Elysium muss Orpheus zunächst an den Furien vorbei, die er durch seinen Gesang besänftigen kann. Doch die Wiederbegegnung mit Eurydike ist getrübt: Die Götter haben Orpheus verboten, sich zu ihr umzudrehen – wenn er es doch tut, kann seine verstorbene Frau das Totenreich nicht mit ihm verlassen ... 

Diese erste so genannte „Reformoper“ in italienischer Sprache wurde 1762 in Wien uraufgeführt. Mit etwa 90 Minuten Dauer und einem nur dreiköpfigen Solistenensemble gegenüber einem ausgiebig eingesetzten Chor in schnell wechselnden Rollen zeigt das Werk formal eine bewundernswerte Knappheit der Mittel, die als Verstärkung des Ausdrucks wirkt. Zu Recht gilt Glucks „Orpheus“-Oper bis heute als Kleinod höchster Opernkunst, weil sich in dieser Musik das so menschliche Schicksal des tragischen Sängers unwiderstehlich mitfühlen lässt. 

Die erstmals am Hagener Theater wirkende Regisseurin Kerstin Steeb und ihr Team bringen „Orpheus und Eurydike“ auf diese Bühne und greifen dabei Fragen rund um Trauer und Tod auf, die in Glucks Meisterwerk anklingen. 

Musikalische Leitung: Steffen Müller-Gabriel ǀ Inszenierung: Kerstin Steeb ǀ Bühne und Kostüme: Lorena Díaz Stephens, Jan Hendrik Neidert ǀ Choreographie: Francesco Vecchione ǀ Licht: Hans-Joachim Köster ǀ Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow ǀ Dramaturgie: Rebecca Graitl 

Mit: Anna-Doris Capitelli, Angela Davis, Cristina Piccardi ǀ Chor des Theaters Hagen ǀ Ballett des Theaters Hagen ǀ Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 7.3. (19.30 Uhr); 22.3. (18.00 Uhr); 27.3. (19.30 Uhr); 5.4.(15.00 Uhr); 11.4. (19.30 Uhr); 26.4. (18.00 Uhr); 21.6.2020 (15.00 Uhr); Gastspiel in Coesfeld: 18.6.2020


Weitere Informationen: theaterhagen.de