Kulturpolitisches Forum WDR 3

Fremdheit und Vertrautheit stehen von jeher in einem spannungsvollen Verhältnis. Wie wir mit Vielfalt, Diversität und Alterität umgehen wollen und können, prägt Politik und Gesellschaft ebenso tief wie Kunst, Kultur und Bildung.

Der Kriminalfilm ist eines der ältesten Genres im Kino und im Fernsehen und hat dabei nichts an seiner Popularität eingebüßt. Unermüdlich begibt sich das Publikum auf Spurensuche mit Kommissaren, guckt fasziniert in die Abgründe des Bösen und fiebert mit.

Nach 16 Koproduktionen innerhalb von sechs Spielzeiten ziehen Theater Oberhausen und Ringlokschuppen Ruhr eine Bilanz ihrer im Rahmen des sogenannten "Theaterhybrids" vom Land NRW geförderten Zusammenarbeit.Welche positiven Konsequenzen lassen sich aus den Erfahrungen des "Theaterhybrids" in Ober

Kulturelle Bildung und Rechtspopulismus?! Perspektiven und Widersprüchlichkeiten einer lebensweltorientierten Kulturarbeit mit rechten Jugendszenen: Populistische Strömungen und rechtsextremistische Ausschreitungen haben in Europa neue und erschreckende Dimensionen erreicht.

Digitale Themen, Angebote und Vermittlungsformen haben in vielen Bereichen der Kulturellen Bildung Einzug gehalten. Wie verändern sich dadurch kreative Prozesse und was bedeutet dies für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen? Sind die Ansätze der Kulturellen Bildung zeitgemäß?

Theater ist stolz darauf, nur im Hier und Jetzt zu existieren, ephemer zu sein, flüchtig. Lässt sich die ständige Veränderung aber auch mit dem Bedürfnis nach Kontinuität verbinden, sogar in einem Ort?

In der Reihe "Neue Wir-Erzählungen", eine Zukunftsressource für Europa, diskutiert der renommierte flämische Autor Stefan Hertmans mit dem Philosophen, Sozialwissenschaftler und Brüssel-Experten Eric Corijn.

Internationale Kulturarbeit beschränkt sich längst nicht mehr auf grenzüberschreitende Kooperation und Kulturaustausch. Denn der Zuzug von Einwanderern und Migranten internationalisiert und verändert auch die regionale und lokale Kultur.

Immer neue Kürzungen bedrohen die Arbeit vieler Bühnen. Hagen, Bielefeld, Wuppertal sind nur einige Beispiele von Theatern, die am Rande des Möglichen arbeiten. In der kommenden Spielzeit werden einige Bühnen - zum Beispiel das Schauspiel Essen- die Zahl ihrer Premieren reduzieren.

Jede Zeit in der Geschichte hatte ihre ganz eigenen Unsicherheiten. Blickt man zurück, empfand sich offenbar jede Gesellschaft und Epoche selbst in einer "Krise". Dennoch scheint unsere Zeit eine besonders bewegte zu sein.

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