Kulturpolitisches Forum WDR 3

Kultur ist ein wichtiger Faktor im Strukturwandel. Das zeigt das Ruhrgebiet. Die Kunst hat sich die Industriebrachen als Bühne und Ausstellungsort erobert. Den gesellschaftlichen Diskurs führen Kulturwissenschaftler und Kunstschaffende.

Flüchtlinge integrieren, Kinder stark und gegen Rechts mobil machen. Es mangelt nicht an Ideen, was die Kultur insgesamt aktuell für die Gesellschaft zu leisten habe.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um Zuwanderung, Flucht und Asyl soll die Frage, welche Rolle die kulturelle Bildung im Kontext von Migrations- und Integrationsprozessen einnimmt, im Zentrum stehen. Wie kann kulturelle Teilhabe für alle Menschen ermöglicht werden?

Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit aktiven Einwanderungskulturen, in denen häufig musiziert wird. Vor allem in den Ballungsgebieten, aber auch im ländlichen Raum, sind viele Kulturformen präsent, ohne dass dies in der öffentlichen Musikwahrnehmung sichtbar wird.

Lärm ist ein Problem. Straßenverkehr, Fluglärm, aber auch Bau- und Nachbarschaftslärm nimmt zu und wird als störend empfunden. Lärm nervt, Lärm stresst und er hat Auswirkungen auf die Gesundheit.

Die klassische Moderne ist längst über hundert Jahre alt und selbst die künstlerische Avantgarde hat über ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel. Vieles ist längst Geschichte. Wie gehen wir eigentlich mit unserer jüngsten Vergangenheit um?

Was können Musikschulen zur Integration von Flüchtlingen beitragen?  Welche Erfahrungen gibt es in NRW, in anderen Bundesländern, oder dem benachbarten Ausland? Gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land? Das waren leitende Fragen eines Neusser Symposiums.

Wo sind die Frauen am Regiepult, an den Kunsthochschulen, in der (Theater-)leitung? Kurzum: an den Schaltstellen von Kunst und Kultur? Zu allen Zeiten hat es Frauen gegeben, die sich in einer von Männern dominierten Welt Gehör zu verschaffen wussten.

Im Rahmen der Ausstellung "Radiozeit" im Museum für Angewandte Kunst Köln diskutiert Markus P. Schumann mit Romana Breuer und Volker Schaeffer über Gestaltung der Geräte sowie Faszination und Möglichkeiten des Mediums.

Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, ist seit 2015 deutlich angestiegen. Die meisten Flüchtlinge sind relativ jung, viele davon Kinder oder Jugendliche.

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