Alle Kulturtipps in der Übersicht

Das Ensemble von "Sunset Boulevard" | © Martin Becker

Webbers weltberühmtes Musical, basierend auf dem gleichnamigen Film von Kult-Regisseur Billy Wilder, kombiniert die Rhythmen der 40er Jahre, musikalischen Ideen aus der Zeit des guten alten Hollywood-Films und Webbers typischen Musicalraffinesse und avancierte so zur Gallionsfigur des dramatischen Musicals.

Lucian Freud, "Quince on a blue Table", 1943-44. Sammlung Lambrecht-Schadeberg / Rubenspreisträger der Stadt Siegen Museum für Gegenwartskunst Siegen

Schon in Jugendjahren pflegte der englische Maler und Siegener Rubenspreisträger Lucian Freud (1922-2011) eine besondere Beziehung zu Tieren. Er hielt sich – so will es die biographische Literatur – lieber im Pferdestall auf, als dass er die Gesellschaft seiner Schulkameraden suchte. Mit seinen großformatigen, überwältigenden Aktgemälden erwarb er sich den Titel „Maler des Fleisches“. In der Siegener Überblicksschau sind insgesamt rund 30 Tierdarstellungen Lucian Freuds zu sehen, darunter Gemälde, Radierungen und Zeichnungen. Viele dieser Arbeiten stammen aus Privatbesitz und sind daher zum ersten Mal überhaupt öffentlich zugänglich.

Joachm Berger, Henning Strübbe (Foto: Björn Hickmann / stage-picture.de)

Zirkusdirektor Caribaldi hat Großes vor. In absoluter Vollendung möchte er Franz Schuberts „Forellenquintett“ aufführen. Zwar erklingt in diesem Schauspiel Franz Schuberts „Forellenquintett“ nicht, jedoch ist „Die Macht der Gewohnheit“ ein durch und durch musikalisches Werk. Thomas Bernhard verwendet Worte und Phrasen geradezu leitmotivisch, und lässt die Sprachmelodie rhythmisch fließen. Kreist Thomas Bernhards Komödie auf den ersten Blick um den Perfektionszwang von Musikern und Artisten, ist sie auf den zweiten Blick eine Metapher für das Leben.

(Rechte: Veranstalter)

Am Palmsonntag, zu Beginn der Karwoche, wird ein musikalischer Kreuzweg der besonderen Art dargebracht. Im Jahr 1911 hatte der französische Dichter Paul Claudel mit "Le chemin dela croix" eine sprachlich dichte Meditation über die vierzehn Stationen des Leidens Jesu Christi verfasst. Duprés fesselndes, farbenreiches Orgelwerk ist nun gemeinsam mit Claudels Dichtung zu erleben.

Foto: Uri Nevo

Rami Be‘ers Choreographie erzählt keine Geschichte. Wer will, kann in dem Treiben, Schweben, Bersten und Innehalten dieser atemberaubenden Choreographie den „Kampf des Lebens“ erkennen, den Rami Be’er als eine Art „Inhalt“ mit einigem Zögern zugesteht, „if at all“ – wenn überhaupt. Grandiose Bilder, expressive Stücke und vor allem hervorragende Tänzerinnen und Tänzer machen einen Abend mit Kibbutz Contemporary Dance zu einem außergewöhnlichen Tanzerlebnis und präsentieren den zeitgenössischen Tanz in Israel wie nur wenige andere Compagnien.

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