Alle Kulturtipps in der Übersicht

Xavier Le Roy, Temporary Title, 2015 | © Peter Greig

Die Tanzplattform ist ein Versuchsfeld aktueller Strömungen in Choreographie, Tanz und Performance mit internationaler Strahlkraft. Die Edition 2018 zeigt 13 bemerkenswerte zeitgenössische Produktionen der vergangenen beiden Jahre, die mit substantieller Beteiligung deutscher Partner entstanden sind.

Ausschnitt aus: Reinhold Koehler, 1958-11, Décollage-Vorstufe, Begleitstudie, Federzeichnung auf Ingrespapier, 239 x 298 mm, Nachlass

Reinhold Koehler (1919 – 1970) gehört sicher zu jenen Künstlern, denen noch nicht der ihnen angemessene Platz in der deutschen Kunst eingräumt wurde. In den wenigen Jahren zwischen dem Zweiten Weltkrieg und seinem plötzlichen Tod im Jahr 1970 hat er ein immenses künstlerisches Werk entwickelt und sich dem Prinzip der Décollage in den verschiedenen Medien verschrieben.

Neue Philharmonie Westfalen | Foto: Pedro Malinowski

Ein neuer Ton zieht im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts in die Konzertsäle ein: Theatralischer, aufwühlender, aber auch poetischer als je zuvor, markiert er den Beginn der Romantik. Der Soloklarinettist Daniel Ottensamer bringt zusammen mit der Neuen Philharmonie Westfalen ausgewählte Werke der deutschen Frühromantik nach Gelsenkirchen und Kamen.

Szenenfoto: Martin Kaufhold

Von frühlingshafter Vorfreude und professioneller Gelassenheit sind die Herrschaften, die ab dem 10. März, 19:30 Uhr, in Urs Widmers „Top Dogs“ wieder die Bühne des Essener Grillo-Theaters bevölkern, meilenweit entfernt. Kein Wunder, schließlich sind sie arbeitslos und hier in der „New Challenge Company“ mehr oder weniger freiwillig zusammengekommen, um sich als ehemalige Top-Manager wieder fit für die Arbeitswelt machen zu lassen.

Key Visual (Ausschnitt)

Vom 10. bis 25. März 2018 kommen Originalklang-Stars und Newcomer mit 16 konzertanten und inszenierten Programmen nach Köln. Bei Dame Emma Kirkby und internationalen Stars wie Dorothee Oberlinger, Jean Rondeau, Dmitry Sinkovsky, Catherine Bott, Miriam Andersén, Olga Pashchenko, Saad Mamoud Jawad, Lucile Richardot und nicht zuletzt den fantastischen Musikerinnen aus dem Ukulele Orchestra of Great Britain geht es hochmusikalisch, aber wie immer in Köln auch gesellschaftlich und politisch zur Sache.

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