Alle Kulturtipps in der Übersicht

Kristina Günther-Vieweg, Daniel Heck | Foto: Klaus Lefebvre

Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen? – Das weiß sie auch nicht so genau, aber wie er NICHT aussehen soll, das weiß sie dafür umso besser. Und einen Bart wie eine Drossel soll er schon mal gar nicht haben. Ein »König Drosselbart« hat bei ihr keine Chance! Mit dem Märchen zur Weihnachtszeit setzt das Hagener Theater die Tradition fort, mit Ohrwürmern aus der Feder von Andres Reukauf die »stillste Zeit im Jahr« aufzupeppen.

Barbara Hannigan | © Musacchio & Ianniello / Accademia Nazionale di Santa Cecilia

Barbara Hannigan ist ein Multitalent: Sie ist Sängerin, Tänzerin, Dirigentin. Im Dezember gastiert sie am Konzerthaus Dortmund – und offenbart ihre Vorliebe für die Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Mart Stam, Gerrit Rietveld und El Lissitzky vor dem Atelier im Erdgeschoss des Rietveld-Schröder-Haus, 1926, S-W-Fotografie | © Rietveld Schröder Archives, Centraal Museum Utrecht

Mart Stam gehört zu den bedeutendsten Pionieren der Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts: Mit der Idee eines freischwingenden Stuhls setzte er Maßstäbe. Seine Gebäudeentwürfe, die von einem hohen ökonomischen und sozialen Verantwortungsbewusstsein zeugen, waren seiner Zeit weit voraus. Die Ausstellung „Radikaler Modernist – Das Mysterium Mart Stam“ im Marta Herford beleuchtet das beeindruckende und zugleich geheimnisumwitterte Leben des niederländischen Designers und Architekten.

Mary Bauermeister vor Kristall-Objekt (2012) | Von De Caesius (De Caesius (talk)) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19181736

Mary Bauermeisters Werk ist ebenso schillernd und facettenreich wie ihre Persönlichkeit. Früh experimentiertesie mit außergewöhnlichen Materialien wie optischen Linsen, Prismen, Leinentüchern, Kieselsteinen und vielem mehr. In ihren Zeichnungen, Bildern und Objekten, aber auch in ihren als Gesamtkunstwerk angelegten Land-Art-Projekten manifestiert sich eine ganz eigene, die Grenzen von Bild und Skulptur in eine utopische Dimension erweiternde Bildsprache, mit der sie vor allem in den USA für Furore sorgte.

Das Schauspielhaus Bochum | Foto: Sebastian Kirch

Stephen Karams mit vier Tony Awards unter anderem als „Best Play 2016“ ausgezeichnetes Stück ist ein temporeiches Familienporträt, in dem Auswirkungen der Finanzkrise ebenso wie Nachwirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001 im Alltag einer amerikanischen Familie spürbar werden. Das Stück erlebt seine europäische Erstaufführung am 9. Dezember im Schauspielhaus Bochum.

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