Alle Kulturtipps in der Übersicht

Das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund präsentiert in seiner neunten Ausgabe vom 28. Mai bis zum 25. Juni 2017 unter dem Motto „Heimat Europa“ hochkarätige musikalische Begegnungen mit Künstlern aus 30 Ländern. Hierfür hat Klangvokal-Direktor Torsten Mosgraber ein Programm mit musikalischen Entdeckungen von Norwegen bis Zypern, von Großbritannien bis Russland zusammengestellt.

Nach zehn erfolgreichen Jahren übergibt das Theater Bonn die Organisation der jährlich stattfindenden Theaternacht an die Theatergemeinde Bonn. Über 150 Vorstellungen an über 40 Spielorten bietet die Theaternacht in diesem Jahr - mit einigen Neuzugängen. Zwischen Nord-Süd-Tour und Ost-West-Tour eröffnet die 11. Bonner Theaternacht das bisher umfangreichste Angebot für Besucherinnen und Besucher.

Adolf Erbslöh, Selbstbildnis, 1928 | Dauerleihgabe aus Privatbesitz Von der Heydt-Museum Wuppertal  | © VG Bild-Kunst, Bonn, 2017

Adolf Erbslöh ist eine umfassende Werkschau gewidmet, die seine kraftvoll leuchtenden Gemälde in den Mittelpunkt rückt. Zudem präsentiert die Ausstellung Werke seiner Künstlerfreunde, um Erbslöhs Rolle als Avantgardemacher zu beleuchten. Denn der aus Wuppertal stammende Erbslöh förderte als Freund die Künstler der Münchner Szene, sodass sie schließlich internationale Beachtung fanden.

Jana Sterbak, Vanitas: Flesh Dress For An Albino Anorexic, 1987, MNAM – Centre Pompidou, Paris | © Jana Sterbak

Um große Themen wie Liebe, Leben und Tod kreisen die Arbeiten der tschechisch-kanadischen Künstlerin Jana Sterbak. Die Ausstellung, gibt erstmals seit 2002 im deutschsprachigen Raum, einen retrospektiven Überblick über das Werk einer der bedeutendsten Protagonistinnen der Konzept-Kunst, die als Teil der feministischen Avantgarde Kunstgeschichte geschrieben hat.

Das fünftägige NSU-Tribunal ist partizipativ angelegt: Klage, Forderungen und ein Manifest der Zukunft entstehen gemeinsam mit den Teilnehmenden. Das Hauptprogramm im Depot wird ergänzt durch Workshops, Theateraufführungen, Filmvorführungen, Hörstücke, Audio- und Videoinstallationen, performative Stadtführungen, Musik und Tanz in der ganzen Stadt.

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