Alle Kulturtipps in der Übersicht

Theresienstadt - Eingang zum Block A | Foto: S.schroedter - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61081370

Im September 1942 wurde der Komponist Viktor Ullmann ins Konzentrationslager Theresienstadt gebracht, wo neben zahlreichen weiteren Werken, darunter Klaviersonaten und Liedern, die Oper DER KAISER VON ATLANTIS auf ein Libretto seines Mithäftlings Peter Kien entstand. Zu einer Aufführung in diesem „Vorzeigelager“ der Nationalsozialisten kam es jedoch nicht mehr.

Das Symposion ist der programmatischen Auftakt zum facettenreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm „100 jahre bauhaus im westen“, mit dem NRW 2018-2020 einen besonderen Beitrag zum bundesweiten Bauhaus-Jubiläum leistet: Unter dem Motto „Gestaltung und Demokratie“ verknüpft es das Bauhaus-Jubiläum mit dem 100. Jahrestag der Gründung der Weimarer Republik.

Schacht 12 der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen, Weltkulturerbe der UNESCO | Von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27837830

Drei Tage, zwei Standorte, ein NRW-Tag mit Essen Original – vom 31. August bis zum 2. September 2018 feiern das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Essen, die EMG – Essen Marketing GmbH und die Stiftung Zollverein auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein und in der Essener Innenstadt den 72. Geburtstag des Landes NRW; und dies mit Live-Musik sowie einem abwechslungsreichen Kulturprogramm auf dem Welterbe und einem großen Bürgerfest in der City.

Musikalische Leitung: Steven Sloane | Foto: Christoph Fein

Die Fregatte „Medusa“ sollte 1816 den französischen Gouverneur in die Kolonie Senegal bringen. Ein unerfahrener Kapitän navigierte das Schiff auf eine Sandbank. Rettungsboote gab es für europäische Kaufleute und Offiziere, alle anderen, 150 Matrosen, Soldaten, Arbeiter, wurden auf einem Floß ihrem Schicksal überlassen. 13 Tage später fand man noch 15 Überlebende. 1968 erhielt Hans Werner Henze einen Kompositionsauftrag für diesen Stoff.

Giovanni Battista Beinaschi, Allegorie der Reinheit, schwarze Kreide, mit weißer Kreide gehöht, auf blauem Papier, Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW)

Beinaschi gehört zu jenen italienischen Künstlern des 17. Jahrhunderts, die vornehmlich als virtuose Maler bekannt sind und deren Zeichenkunst noch als Geheimtipp gilt. Mit einer Auswahl von etwa 70 Blättern präsentiert Sonja Brink, wissenschaftliche Mitarbeiterin, erstmals einen Überblick auf das bislang unbekannte zeichnerische Werk des Künstlers.

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